Pädagogische Konzeption zur Ganztagsschule der RGS
1.      Vorbemerkungen
  1. Situations- und Standortbeschreibung
  2. Entwicklung der Reuterstädter Gesamtschule als Ganztagsschule
  3. zentrale pädagogische Leitlinien, Strukturen, Konzepte der Schule
  4. Einordnung in den Schulentwicklungsplan
  5. Bausubstanz und geplan te Veränderungen
  6. Inhaltliche und organisatorische Gestaltung der Ganztagsschule

·        geplante Rhythmisierung

·        Vorhaben und Projekte

·        Förderunterricht

·        Freizeitangebote

  1. Personelle Voraussetzungen und Personalbedarf

·        Einbeziehung von Eltern und externen Partnern

·        Fortbildung und Evaluationsbedarf

  1. Perspektivische Entwicklung

1. Vorbemerkungen

Weitere umfassende gesellschaftliche Veränderungen innerhalb der nächsten Jahre, die Auswirkungen der Ergebnisse von Bildungsstudien, wie z.B. PISA,  und die demografische Situation im Land Mecklenburg-Vorpommern werden gerade im Bereich des Bildungswesens neue, noch größere Herausforderungen an alle an Schule Beteiligten stellen, die auch die Frage nach der Bedeutung von Schulorganisation und Schulentwicklung unter den Bedingungen eines Flächenlandes und der damit verbundenen Umsetzung des Erziehungs- und Bildungsauftrages der Schule in veränderter Form aufwerfen. Dazu zählen insbesondere die verschiedensten Formen der Förderung. Immer komplexere Vorgänge in der Gesellschaft erfordern ein flexibleres Handeln des Einzelnen und der Gemeinschaft und damit auch dessen/deren  Vorbereitung innerhalb der Familie und der Schule auf die sich verändernden Bedingungen. Das gilt auch für das Gesamtsystem Schule, das Wege im Interesse von Schülern und Eltern finden muss, um auf die veränderten Bedingungen zu reagieren, ohne dabei an Qualität zu verlieren. Diese neuen Wege zu beschreiten, erfordert Mut, Eigenverantwortung, Selbstständigkeit und Kreativität. Erfahrungen aus anderen Bundesländern sind zwar vorhanden, können aber nur bedingt Anwendung in Mecklenburg- Vorpommern finden, da die Dimensionen und das gesellschaftliche Umfeld, in denen sich Veränderungen vollziehen, nur teilweise oder gar nicht vergleichbar sind.In einer über 2jährigen intensiven Arbeit am Schulprogramm der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen durch die so genannte „Konzeptgruppe“ sind durch Evaluation und Beschreibung des Ist-Zustandes, durch Interpretation dieser Ergebnisse neue Zielsetzungen zur Schulentwicklung und Wege dahin aufgezeigt worden. Gleichzeitig eröffneten sich eine Reihe von Problembereichen, deren Lösung einer veränderten Arbeits- und Organisationsweise von Schule bedarf.

Ausgehend von der Grundidee, dass Schule, besonders Gesamtschule, und Ganztagsschule eine Einheit bilden und sich in ihr pädagogisch sinnvoll ergänzen, ergeben sich für die Schulentwicklung und für die Stabilisierung von Schulqualität eine Reihe von  Reserven und innovativen Möglichkeiten, besonders im Rahmen von individueller Förderung und Aufgabenlösung und bei zielgerichteten Freizeitangeboten.

Auch vor dem Hintergrund der demografischen  Entwicklung und der damit verbundenen Veränderungen in der Schullandschaft wird die Ganztagsschule in ihren verschiedenen Formen notwendig sein. Besonders mit Blick auf die zunehmende Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die täglich auf den Schulbusangewiesen sind, bietet die Ganztagsschule eine hervorragende Alternative- gerade im Zusammenhang mit Chancengleichheit von Schülern.

Die in den vergangen Jahren intensivere Diskussion über die Ganztagsschule findet jetzt auch Unterstützung durch eine durch die Bundesregierung aufgelegtes Förderprogramm. Dies sollte in den jeweiligen Bundesländern vor allen Dingen auch die Schulen unterstützen, die schon seit geraumer Zeit die Notwendigkeit der Ganztagsbeschulung erkannt und mit großem Engagement der Kollegien umgesetzt haben.

Seitenanfang

2. Schulsituation und Standortbeschreibung

Gegenwärtig werden an der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen 584 Kinder und Jugendliche in 28 Klassen von 45 KollegInnen und in 4 verschiedenen Schularten beschult-

·        Jahrgangsstufe 5/6- schulartunabhängige Orientierungsstufe,

·        Jahrgangsstufe 7-10 Regionale Schule,

·        Jahrgangsstufe 7-12 Gymnasium.

Die Reuterstädter Gesamtschule verfügt über hervorragende Lern- und Arbeitsbedingungen. Dazu zählen 2 Schulgebäude, eine Zweifeld-Sporthalle ein Dreifeld-Sportplatz, die in einem Schulkomplex zusammengefasst sind.

Aufbauend mit der Jahrgangsstufe 5 erfolgt in den nächsten 5 Jahren ein wesentlicher Umbau der Schulstruktur.

Die Kooperative Gesamtschule wird auch in der Zukunft Bildungsangebote für alle Schüler unterbreiten. Dies geschieht dann jedoch entsprechend des Schulgesetzes in einem zweigliedrigen System aus gymnasialem Bildungsgang und dem Bildungsgang der Regionalen Schule.

Die Bildungsgänge Gymnasium und Regionale Schule werden pädagogisch und organisatorisch aufeinander bezogen geführt. Dadurch ergeben sich Verzahnungen, die besonders wertvoll im erzieherischen Prozess wirken und vor allen Dingen die Sozialkompetenz und die Toleranz der Schüler untereinander erhöhen. Außerdem ist Kooperativen Gesamtschulen durch das Schulgesetz Mecklenburg-Vorpommern, §17, Abs 3 die Möglichkeit einer breiten bildungsgangsübergreifenden Beschulung in nicht Abschluss bezogenen Fächern gegeben. Im Rahmen des weiteren Schülerrückganges und im Sinne einer vertretbaren Lerngruppengröße und eines möglichst umfangreichen Bildungsangebotes wird diese Regelung in Zukunft in ausgewählten Fächern von großer Bedeutung sein.

Durch die bildungsgangsübergreifenden Kooperationsoptionen innerhalb  der Reuterstädter Gesamtschule ergeben sich für bestimmte Fachrichtungen neue Möglichkeiten der Gestaltung von Bildungs- und Erziehungsarbeit unter besonderer Beachtung der Ergebnisse anderer Länder mit Gesamtschulsystemen, die an der  PISA- Studie mit wesentlich größerem Erfolg teilgenommen haben.

Die Einführung der Regionalen Schule führt zu einer völligen Verschmelzung von Hauptschule und Realschule und zu einer ab Klasse 7 einsetzenden äußeren Fachleistungsdifferenzierung in ausgewählten Unterrichtsfächern.

Aus Sicht des Schulversuches sollten aber auch Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Bildungsgängen Gymnasium und Regionale Schule geprüft werden, um ein breites, qualitativ hochwertiges Bildungsangebot bei zurückgehender Schülerzahl zu gewährleisten. Besonders im sportlichen und im musisch- künstlerischen Bereich, aber auch in der 2. Fremdsprache und im Wahlpflichtbereich, sieht der Schulversuch vielfältige Möglichkeiten, dem Schulgesetz zu entsprechen. Diese Option auf Flexibilität zwischen den Schularten weist aufgrund ihrer besonderen Struktur besonders die Schulart Kooperative Gesamtschule auf. Dabei muss nochmals unterstrichen werden, dass die Zusammenarbeit der Schularten sich im Unterricht vor allem auf ausgewählte, nicht Abschluss bezogene Fachbereiche erstreckt und nicht im Zusammenhang mit dem Modell der Integrierten Gesamtschule steht. Dort, wo Kooperation jedoch sinnvoll und im Interesse von Schülern und von Qualität von Unterricht ist, muss sie angestrebt und umgesetzt werden.

Die organisatorische und pädagogische Verbindung von gymnasialem und Regionalschulbildungsgang in ausgewählten Unterrichtsbereichen wird dabei durch schulinterne Lehrpläne, die sich auf die Rahmenpläne beziehen und auf beide Schularten abgestimmt werden, gesteuert.

Neben den schon genannten pädagogischen Aspekten, die für die Kooperative Gesamtschule sprechen, bietet sie für Kommunen und Amtsregionen mit einer Größe zwischen 6 000- 15 000 Einwohnern auf Dauer auch finanzielle Vorteile.

Der Einzugsbereich der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen auf der Basis des derzeit gültigen Schulentwicklungsplanes für den Landkreis Demmin umfasst den gesamten Landkreises. Tatsächlich nimmt die Schulentwicklungsplanung in ihrer Schülerprognose nur Bezug auf die Stadt Stavenhagen und die dazu gehörigen Gemeinden Basepohl und Gülzow. Dass jedoch der Einzugbereich der Stavenhagener Gesamtschule wesentlich größer ist, zeigt die unten stehende Karte. Dabei ist in Zukunft noch verstärkter davon auszugehen, dass er sich durch die Veränderung der Schulsituation im Umfeld von Stavenhagen weiter stabilisieren wird. Die Schüler der von Schließung bedrohten verbundenen Haupt-Realschulen Jürgenstorf und Ivenack werden zu großen Teilen von der Reuterstädter Gesamtschule aufgenommen. In der Perspektive werden jährlich ca. 60-75 Schüler in die Eingangsklassen der Reuterstädter Gesamtschule eingeschult. Dies ermöglicht eine sichere Dreizügigkeit und somit auch das Vorhalten eines breiten Angebotes im Ganztagsbetrieb.

Einen besonderen Vorteil Stavenhagens stellt auch die zentrale und die verkehrsgünstige Lage, sowohl für das Angebot von gymnasialer Bildung als auch für die Regionalschulbildung, dar.

Seitenanfang

3. Entwicklung der Reuterstädter Gesamtschule als Ganztagsschule

  Als Reaktion auf die gesellschaftlichen, demografischen und pädagogischen Veränderungen im Land Mecklenburg-Vorpommern begann 2000 ein intensiver Diskussionsprozess um die Einführung des Ganztagsschulbetriebes an der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen. Besonders die zunehmende Zahl von Fahrschülern, die veränderte Lebens- und Arbeitssituation vieler Elternhäuser mit den einhergehenden Schwierigkeiten der Lebensbewältigung und die oftmals auch damit zusammenhängenden veränderten Bildungsaufgaben und -anforderungen sprachen für die Umsetzung der rechtlichen Grundlagen für die Gestaltung von Ganztagsangeboten in M-V (insbesondere: Erlass „Die Arbeit an der Ganztagsschule“ vom 12.05.2006).

Im Ergebnis eines intensiven Diskussionsprozess aller schulischen Gremien wurde das durch die Schulleitung entwickelte pädagogische Konzept mit dem Schulträger abgestimmt und mit potenziellen Partnern beraten.

Mit Datum vom 05.03.2001 erfolgte die Antragstellung beim Bildungsministerium, das der Reuterstädter Gesamtschule mit Beginn des Schuljahres 2001/2002 den Status einer Ganztagsschule verlieh.

Zunächst mit den Jahrgangsstufen 5 und 6 als offene Ganztagsschule beginnend, gibt es bereits seit dem Schuljahr 2003/2004 Ganztagsangebote im Rahmen einer gebundenen Ganztagsschule im gesamten Bereich der Sekundarstufe 1 (Klassen 5-10) geben.

Seitenanfang

4. Zentrale pädagogische Leitlinien, Konzepte und Strukturen

Im Rahmen der Erarbeitung eines perspektivischen Schulprogramms der Reuterstädter Gesamtschule haben sich für die Verwirklichung der angestrebten Leitbilder einige nachhaltige Entwicklungswege herauskristallisiert. Auf der Basis des Bildens und Erziehens, durch das Fordern und Fördern sollen in der Schule gesellschaftliche und individuelle Werte und Normen vermittelt werden. Daneben steht gleichberechtigt die Vermittlung von Wissen, von Fähigkeiten und von Fertigkeiten. Über die Akzeptanz von Individualität und über ein entsprechendes, auf das Individuum abgestimmtes Angebot, unter Nutzung verschiedenster Partner und der Öffnung von Schule sollen nach Beendigung der Schulzeit an der Reuterstädter Gesamtschule lebenstüchtige Persönlichkeiten mit entsprechenden Kompetenzen als Absolventen entlassen werden. Integriert in das Entwicklungsmodell der Reuterstädter Gesamtschule ist die besondere pädagogische Form der Ganztagsschule, die die 3 tragenden Säulen in vielfältiger Form unterstützt und damit die Ausprägung von Bildungsqualität nachhaltig unterstützt.

Schulentwicklung und Stabilisierung/ Entwicklung  von Schulqualität werden an der Reuterstädter Gesamtschule unterstützt durch verschiedene Projekte. Dazu zählen

·        Die Entwicklung von Gesamtschule durch Lehrerkooperation (Konzeptgruppe)

·        Entwicklung von sozialer Schulqualität

·        „LiT“- Qualitätsentwicklung im Lehrerteam

Darüber hinaus begann mit dem Schuljahr 2003/2004 ein Schulversuch mit dem Titel

·        Qualitätsentwicklung von Schule in ländlicher Region unter dem Gesichtspunkt von stärkerer Eigenverantwortung und Selbstständigkeit und durch Schaffung dazu notwendiger Kontroll- und Beratungsmechanismen und unter Einbezug eines regionalen Bildungsnetzwerkes.

Seitenanfang

5. Einordnung in den Schulentwicklungsplan

Die planerische Einordnung der Entwicklung der Ganztagsschule erfolgt auf 2 verschiedenen Ebenen. Zum Einen wird über die Festlegungen im Schulprogramm die Entwicklung des Ganztagsbetriebes bestimmt. Hauptzielstellungen, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen, bestehen in der Weiterentwicklung der teilweise gebundenen Form der Ganztagsschule innerhalb der Jahrgangsstufen 5-10 und in der Angebotserweiterung über die Nutzung der Möglichkeiten eines regionalen Bildungsnetzwerkes.

Zum anderen ist die Reuterstädter Gesamtschule integriert in die Gesamtplanung der Schulentwicklung des Landkreises Demmin. Bisher haben nur sehr wenige Schulen  des Landkreises eine Orientierung auf den Ganztagsbetrieb beschlossen. Deshalb leistet die Reuterstädter Gesamtschule mit ihrem Angebot zumindest in der südlichen Region des Landkreises einen entscheidenden Beitrag für ein vielfältiges Bildungsangebot. Natürlich möchte die Reuterstädter Gesamtschule ihre Erfahrungen mit der Ganztagsschulgestaltung auf Ebene des Landkreises einbringen und anderen Schulen Unterstützung geben.

Seitenanfang

6. Bausubstanz und bauliche Veränderungen

Die Umsetzung des Ganztagsbetriebes bedarf guter räumlicher Ausstattung zur Gewährleistung einer individuellen Vielfalt  von Angeboten im Rahmen der Ganztagsschule und muss besonderen Anforderungen genügen. Diese Bedingungen sind in ausgewählten Bereichen bereits schon vorhanden. Dazu zählen:

·        eine moderne Zweifeld-Sporthalle (auch als Mehrzweckhalle nutzbar)

·        Fachkabinette Bio, Physik, Chemie

·        2 moderne Computerfachräume

·        Hauswirtschaftsraum

·        Werkräume

·        Nähraum

·        Europazimmer

·        Schulbibliothek

·        Schulmuseum

·        Cafeteria in Haus 1 und 2

·        2 Jugendclubs im näheren Umfeld der Schule

·        Skaterbahn

Kommunale Unterstützung und Unterstützung durch das Förderprogramm des Bundes zum Ausbau von Ganztagsschulen „Zukunft Bildung und Betreuung“ im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten sind erforderlich für die perspektivische  Umsetzung folgender Konzeptionen.

·        Konzept zur Gestaltung der zentralen Aufenthalts- und Kommunikationsräume (Keller Haus 1/2) mit Cafeteria

·        Konzept zur Neugestaltung der Außenanlagen im Schulcampus als einem „grünen Klassenzimmer“ mit integriertem Schulgarten

·        Sanierung und Umgestaltung des Hauses 2 als Hauptbestandteil des Ganztagsbereiches innerhalb des Schulcampus

 

 

 


àDurch die rückläufige Schülerzahl der nächsten Jahre wird sich die Klassenzahl an der Schule von derzeit 29 auf ca. 18 – 24 verringern. Die frei werdenden Raumkapazitäten sollen eine Umwidmung im Sinne des pädagogischen Konzeptes der Ganztagsschule
erfahren. Dabei soll das Haus 1 vordergründig dem obligatorischen Unterricht vorbehalten bleiben, während das Haus 2 in ausgewählten Bereichen hauptsächlich für den Ganztagsbetrieb bzw. für außerunterrichtliche Veranstaltungen zur Verfügung stehen soll.

Die Gestaltung der 4 Ebenen des Schulhauses wird sich an den Funktionsbereichen der Ganztagsschule orientieren. Im Einzelnen sind dies:

Schulhausebene

Funktionsbereich

bauliche Veränderungen

Keller

Verpflegung, Begegnung, Kommunikation

-         Sanierung des Küchentraktes

-         Gestaltung eines flexibel nutzbaren Aufenthalts-, Betreuungs- und Essenbereiches – Schulclub

-         Kreativ-Werkstatt Ton/ Keramik mit Brennofen und Trockenraum

1. Etage

Kommunikation, Öffnung von Schule (Aula)

-         Umwidmung von 3 Klassenräumen zu einer Aula durch Entfernen der Trennwände – flexible Wände einziehen

-         Mehrfachnutzug als Bewegungsräume für darstellendes Spiel/ Probenräume Theater/ Kabarett

-         Bestuhlung

-         Theater-Bühne/ Schulkino

2. Etage

Betreuen, Freizeit

-         Raum für praktisches Musizieren

-         Probenraum (Chor, Schülerband)+Instrumentenraum

-         Hausaufgabenzimmer mit Schülerbibliothek

-         Medienraum Foto/ Video/ Informatik-AG

-         Bereich Musikschule

-         Kombinierter Fachraum Physik, Biologie, Chemie

3. Etage

Lernen/ Fördern

-         1 Raum Förderung LRS/ Dyskalkulie

-         3 Räume für Förderung D, Ma, En/ Begabten- und Lernschwachenförderung

-         Bereich Volkshochschule

-         Sanitätsraum

1.-3. Etage

Vorbereitung

-         Jeweils 10 Lehrerganztagsarbeitsplätze

ganzes Haus

allgemein

-         Sanitärarbeiten

-         Fenster

-         Elektroarbeiten

-         Malerarbeiten

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei der Umgestaltung des Hauses 2 handelt es sich um ein mittel- und langfristiges Projekt, das im Zusammenhang mit der Nutzung von Bundesfördermitteln aus dem Programm „Zukunft Bildung und Betreuung“ realisiert werden soll.

Seitenanfang

7. Inhaltliche und organisatorische Gestaltung der Ganztagsschule

Die in der pädagogischen Konzeption der Gesamtschule verankerte besondere Mitwirkung und Mitgestaltung des Schullebens durch Eltern und Schüler, die Öffnung von Schule und Unterricht zum außerunterrichtlichen Umfeld und die pädagogische Gestaltung des Unterrichts und des Freizeitangebotes werden in der Ganztagsschule lebensnah und schülerbezogen umgesetzt. Ganztagsschule ist mehr als nur die zeitliche Erweiterung der Halbtagsschule durch zusätzliche Angebote am Nachmittag. Hauptaufgaben der Ganztagsschule bestehen in einer möglichst umfassenden Förderung aller Persönlichkeitsbereiche, in der Erziehung zu sozialer Integration  und Toleranz und in der Entwicklung von Potenzen zur Entfaltung von individueller Identität. Das Konzept der Ganztagsschule fand Eingang das Schulprogramm der Reuterstädter Gesamtschule und wird in regelmäßigen Abständen internen und externen Evaluationen unterzogen

Seit Gründung der Reuterstädter Gesamtschule im Schuljahr 1991/1992 hat die Profilierung  einen immer höheren Stellenwert in der täglichen pädagogischen Arbeit erlangt. Persönlichkeitsentwicklung  der Schüler, Förderung von Sozialkompetenz und sozialen Fähigkeiten in allen Schularten und eine Orientierung auf ein immer  bewussteres Freizeitverhalten in Verbindung mit der Ausprägung von Eigenverantwortung bei Schülern in Bezug  auf die Gestaltung des Schullebens sind Schwerpunkte der jetzigen und zukünftiger Arbeit.

Mit Beginn des Schuljahres 2001/2002 arbeitet die Reuterstädter Gesamtschule nach dem Prinzip der „offenen Ganztagsschule“, ab dem Schuljahr 2003/2004 und entsprechend der Kriterien der Kultusministerkonferenz als „teilweise gebundene Ganztagsschule“.

Zunehmend deutlich wurde und wird in Elterngesprächen und bei Elternabenden, wie wichtig den Elternhäusern die Betreuung ihrer Kinder auch nach dem Unterricht ist. So zeigt die Analyse einer Befragung  das Ergebnis, dass 85% aller Elternhäuser der offenen Form einer Ganztagsbetreuung an der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen zustimmen.

Der Unterricht erfolgt auf der Basis der Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur „Die Arbeit an der Ganztagsschule“ vom 12.05.1999, des Erlasses zur „Arbeit an der kooperativen Gesamtschule“ und der gültigen Stundentafeln für die Bildungsgänge Regionale Schule, Hauptschule, Realschule und Gymnasium am Vormittag und nach einer 45minütigen Mittagspause.

Allen Schülern wird die Möglichkeit der Einnahme eines warmen Mittagessens geboten. In der Mittagszeit ist es darüber hinaus für Schüler möglich, sich für so genannte „offene Angebote“ zu entscheiden.

Förderangebote, Arbeits- und Übungsstunden und Arbeitsgemeinschaften werden in der Wochenplanung der Ganztagsschule berücksichtig. Hierbei sind neben der fachlichen Ausrichtung die Betonung des sozialpädagogischen Aspektes und die Förderung von speziellen Begabungen und Talenten von großer Bedeutung. Im Einzelnen ergeben sich daraus folgende Schwerpunkte für die praktische Umsetzung:

1.      Durch individuelle Fördermaßnahmen wird dem Schüler geholfen, sein Leistungsniveau zu verbessern bzw. zu stabilisieren, vermittelten Stoff zu vertiefen. Dazu dienen vor allen Dingen die in den Stundenplan eingebauten Förderstunden, die Projektstunden und die Arbeits- und Übungsstunden. Hier erfolgt eine unterstützende Betreuung durch Lehrer.

2.      Die Schule betreut die Schüler darüber hinaus während der Freistunden im Freizeitbereich. Dort werden „offene Angebote“ gemacht. Eine Unterstützung erfolgt dabei durch „Öffnung“ der Schule in seinem Umfeld und durch weitere Partner, z. B. Sportvereine, AWO.

3.      Über die verschiedensten Arbeitsgemeinschaften leitet die Schule zu wissenschaftlicher, gestalterischer, künstlerischer und sportlicher Betätigung an. 

4.      Die Schülerinnen und Schüler haben ferner die Möglichkeit, eine schulpsychologische Beratung und Betreuung in Anspruch zu nehmen. Diese geschieht vor Ort durch entsprechend qualifizierte Kollegen.

5.      Ein wesentliches Merkmal unserer Ganztagsschule ist der besonders enge Kontakt zwischen Lehrern und Schülern, Schülern und Schülern und Eltern und Lehrern. Das verlängerte tägliche Beisammensein bringt eine Art des Umgangs mit sich, der soziale Kontakte stärkt und Kompetenzentwicklung fördert .

6.      An der Ganztagsschule erfolgt ein besonders intensiver Informationsfluss unter den Kolleginnen und Kollegen, insbesondere auch durch die verschiedenen Konferenzen und Arbeitsteams. Der Elternkontakt wird bewusst gesucht. Wir vermitteln, wenn nötig, auch Kontakte zu Psychotherapeuten. Kinder, die unter Legasthenie leiden und in einer Therapie diese Teilleistungsstörung zu beheben suchen, erhalten den Notenbonus in den Sprachen, der durch bildungsministerielle Bestimmungen ermöglicht wird.

7.      Im Rahmen der Ganztagsschule wird in regelmäßigen Abständen Jugendlichen die Möglichkeit der Berufsberatung durch das Arbeitsamt Demmin gegeben, um so eine langfristige und zielgerichtete Berufsorientierung zu unterstützen.

Seitenanfang

Rhythmisierung des Unterrichts

Bereiche des Ganztages, die zusätzliche Akzente im unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Ablauf eines Schulalltages Akzente setzen, überschaubare Einheiten bilden und ihn strukturieren sind

der "offene Anfang"
Obwohl der Unterricht erst um 07.40 Uhr beginnt, haben die Schülerinnen und Schüler schon ab 7.15 Uhr die Möglichkeit, in einen zentralen Aufenthaltsraum  zu gehen. Hier können sie sich in aller Ruhe mit weiteren Klassenkameraden unter Aufsicht eines Lehrers auf den Schulalltag vorbereiten und die vorhandenen Räumlichkeiten nutzen.

die Frühstückspause
Das Frühstück soll geordnet und in Ruhe eingenommen werden. Deshalb bietet die RGS den Kindern nach der zweiten Unterrichtsstunde im Klassenverband und im Beisein einer Lehrkraft eine Frühstückspause, die zentral für alle Klassen der Schule im Raum erfolgt. Die im Anschluss folgende so genannte Hofpause ermöglicht eine intensive Erholung.

das Mittagessen
Das Mittagessen wird an fünf Tagen in der Woche, jeweils in der Zeit von 12.30-14.00 Uhr, angeboten.  Für Schüler, die nicht an der Schulspeisung teilnehmen, besteht die Möglichkeit eines Imbisses in der Cafeteria. Mindestens eine Cafeteria wird durch eine Schülerfirma geleitet.

die Cafeteria
Von 09.15-15.00 Uhr ist die Cafeteria im Haus 2 geöffnet. Sie versorgt die Schülerinnen und Schüler mit gesunder Kost. Frisches Obst, Säfte, Milchprodukte, Mineralwasser und andere gesunde Nahrungsmittel stehen den Kindern alternativ zur Schulspeisung zur Verfügung. Dies alles wird zu "schülerfreundlichen" Preisen angeboten. Parallel dazu erfolgt auch eine Pausenversorgung im Haus 1 durch eine Schülerfirma im so genannten „Europacafe“.

·        Gleichzeitig sollen sich die Cafeterias weiter zu einem Aufenthaltsort für Schüler in Freizeiten entwickeln.

·        Sie sollen für die Schüler und Lehrer die Möglichkeit der Kommunikation außerhalb des Unterrichts bieten. Damit leisten sie für Schüler auch über den Klassenverband hinaus wichtige Integrationsaufgaben.

·        Außerdem will die Schule mit der Cafeteria zukünftig eine Kommunikationsforum für Elternsprechtage und andere Veranstaltungen schaffen.

das "offene Angebot" in der Mittagspause
In der Mittagsfreizeit sollen die Kinder unter Aufsicht und Anleitung frei gewählten Aktivitäten nachgehen können, den sogenannten "offenen Angeboten". Dazu sollen bestimmte Räumlichkeiten der Schule unter Aufsichtsführung der Lehrkräfte genutzt werden.

die Hausaufgaben-/Arbeitsstunde
Bei vollständiger Nutzung des Angebotes können die Schüler/innen 4 Arbeits-Übungsstunden pro Woche belegen (pro Tag eine ), in denen sie  von Lehrern bei der Erledigung von Aufgaben/ Hausaufgaben betreut werden. Außerdem können in diesen Stunden die Schüler/innen aller Schularten frei wählen, für welches Fach oder welche Fächer sie Arbeiten erledigen wollen. Sinn dieser Regelung ist es, den Schülern/innen eine Möglichkeit zu schaffen Unterrichtsstoff sofort nachzubereiten bzw. Versäumtes - z.B. aufgrund von Krankheit - oder noch nicht ganz Verstandenes nachzutragen, nachzulernen und/ oder zu festigen.

In den Arbeitsstunden gibt es darüber hinaus auch noch die Möglichkeit, mit Hilfe von Mitschülern oder auch der anwesenden Lehrkraft Unterrichtsinhalte nachzuarbeiten, die noch nicht so richtig "sitzen". Außerdem soll mit den Arbeitsstunden den Schülern/innen einen Freiraum geschaffen werden, mit dessen Hilfe sie lernen können, sich ihre Arbeit und die dafür benötigte Zeit sinnvoll und selbstständig einzuteilen. Hierbei erhalten Schülerinnen und Schüler Anleitungen zu Arbeitstechniken, Heftführung usw. . Es können im Einzelfall aber auch noch Aufgaben für den häuslichen Bereich übrigbleiben. Das so genannte „leise Hausaufgabenzimmer“ wird nach Beendigung der 6. Stunde (13.20 Uhr) bis zum Ende des Ganztages (16.00 Uhr) geöffnet.

die "offenen Angebote" Informatikraum/ Schülerbibliothek

Im Rahmen der Unterrichtsnachbereitung können die Schüler die Bibliothek und einen Informatikraum  mindestens 2mal wöchentlich 2 Stunden am Nachmittag nutzen.

die Arbeitsgemeinschaften
Wöchentlich haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit an Arbeitsgemeinschaften teilzunehmen. Dabei kann aus einem breiten Angebot ausgewählt werden. Eltern und größere Schüler helfen uns, indem sie entweder AGen in eigener Regie oder gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern betreuen Auch mit den Jugendclubs, den freien Trägern und den Sportvereinen Stavenhagens werden in dieser Beziehung Kooperationen geschlossen.

die Förderstunden

Neben den Arbeitsstunden werden Förderstunden angeboten. Diese beziehen sich vor allen Dingen auf die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch. Die Förderung wird sowohl für lernschwache als auch für begabte Schülerinnen und Schüler angeboten.

die Klassenstunden

Innerhalb der Jahrgangsstufen 5/ 6 und in der Hauptschule erhält jede Klasse eine Klassenstunde pro Woche. Diese wird vor allen Dingen genutzt, um die sozialen Kontakte der Schüler zu festigen, um Lerntechniken und –methoden zu erlernen und zu festigen oder  um Klassenunternehmungen vor – und nachzubereiten. Sie dient aber auch zur Gestaltung und Durchführung von Klassenprojekten.

Wochenplanarbeit/ Freiarbeit

Die Wochenplanarbeit/ Freiarbeit soll zu einem festen Bestandteil innerhalb der Unterrichts- und Rhythmisierungsinstrumente der Schule- in allen Schularten- ausgebaut werden. Förderung von Selbstständigkeit der Schüler, Innere Differenzierung des Unterrichts, positive Beeinflussung der Lernatmosphäre, selbstbestimmtes Lernen oder der Umgang mit verschiedensten Formen der Zeiteinteilung sind nur einige  Aspekte, die sich auf Bildungsqualität und Kompetenzentwicklung auswirken können.

die sozialpädagogische Betreuung

Entsprechend des Erlasses zur „Arbeit an der Hauptschule“ weist jeder Kollege, der eine Hauptschulklasse als Klassenleiter führt, im Umfang von 2 Regelstunden (180 Minuten) sozialpädagogische Arbeit im Rahmen seiner Klasse nach. Dazu zählen unter anderem Einzel- und Gruppengespräche mit Schülern und Eltern, Elternbesuche, Kontakte zu außerschulischen Einrichtungen usw..  

Seitenanfang

Förderunterricht

Ein besonderer Schwerpunkt der Gestaltung der Ganztagsschule liegt in einem möglichst individuellen Förderangebot für Schüler aller Schularten. Die Förderung soll sich dabei sowohl auf die Begabten als auch auf die Lernschwachen beziehen.

Die Begabtenförderung erfolgt in 3 verschieden Organisationsformen.

·        Kursunterricht (Mathematik, Englisch)

·        Förderklassen (Sport, Kreativklasse-Musik, Kunst, Theater)

·        Wettbewerbe und Projekte

Parallel zu Begabtenförderung  erfolgt die Förderung der Lernschwachen, ebenfalls in verschiedenen Organisationsformen und im Rahmen der Ganztagsschule.

·        Kursunterricht (Mathematik, Englisch, Deutsch, Legasthenie, Deutsch als Fremdsprache)

·        Wettbewerbe und Projekte

Eine besondere Bedeutung bei der individuellen Förderung kommt der Beteiligung an Wettbewerben und Projekten zu. Neben Einzel-, Gruppen- und Klassenengagement gibt es auch Jahrgangsstufen und Schularten übergreifende Projekte und Wettbewerbe, die in den Ganztagsbetrieb integriert sind. Traditionell beteiligt sich die Reuterstädter Gesamtschule in nachfolgenden Fächern mit Projekten (hier nur ausgewählte Beispiele).

Freizeitangebote

Bereits seit Bestehen der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen gibt es für Schüler aller Jahrgangsstufen und Schularten ein breites freiwilliges Angebot neben dem obligatorischen Unterricht der Wochenstundentafel. Im Zusammenhang mit der Entwicklung und der Gestaltung der Ganztagsschule hat sich das wöchentliche Angebot an festen Arbeitsgemeinschaften und Wahlpflichtkursen erweitert.

Folgendes traditionelle Arbeitsgemeinschaftsangebot soll trotz der zurückgehenden Schülerzahlen auch in Zukunft den Kindern und Jugendlichen unterbreitet werden können.

Leichtathletik

Foto / Video

Schülerzeitung

Chor

Turnen

Informatik

Hauswirtschaft

Flötenspiel

Handball

Schulfunk

Handarbeit

Schülertheater

Volleyball

Internet

Niederdeutsch

Kabarett

Jiu-Jitsu

alternative Energien

junge Biologen

Umwelt

 

Kunst

Arbeiten mit Holz

Modellbau

 

Daneben entwickelten sich in den vergangenen Jahren eine Reihe von schulischen Höhepunkten zur Tradition, die im Rahmen des Ganztagsangebotes vorbereitet und/ oder durchgeführt werden /siehe oben

Die Teilnahme an regionalen und überregionalen Projekten und Wettbewerben in allen Jahrgangsstufen unterstützt die Arbeit in der Ganztagsschule.

Seitenanfang

8. Personelle Voraussetzungen und Personalbedarf

Derzeit unterrichten an der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen insgesamt 57  KollegInnen. Die Lehrergesamtzahl wird sich wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Umsetzung des Lehrerpersonalkonzeptes und in Verbindung mit verschiedenen Schulstandortschließungen in der Region noch erhöhen. Dadurch ist auch langfristig die Grundlage für die fachgerechte Absicherung des Unterrichts, aber auch der Ganztagsangebote gegeben. Diese können deshalb in allen Bereichen in hoher Qualität realisiert werden. Während derzeit ca. 60% des Kollegiums im Ganztagsbereich unterrichtet, wird sich dieser Prozentsatz, auch bedingt durch die Stundentafelveränderungen im Gymnasium und in der Regionalen Schule, in den nächsten Schuljahren weiter erhöhen. Darüber hinaus unterstützen externe Partner die Durchführung der Ganztagsschule. Auch hier gilt es, weitere Partner zu finden, um möglichst unabhängig von Stundenzuweisungen ein breites Ganztagsangebot vorhalten zu können. Über Öffnung von Schule sollen künftige Partner in ein regionales Bildungsnetzwerk integriert werden, um auch so die Ganztagsschule zu stabilisieren.

Seitenanfang

Einbezug von Eltern, Vereinen und externen Partnern

Das Konzept zur Ganztagsschule ist nur auf Dauer umsetzbar, wenn es gelingt, viele Unterstützer zu finden. Deshalb sieht die Gesamtschule Stavenhagen einen wesentlichen Motor in einer breiten Öffentlichkeitsarbeit. Grundlage für die Arbeit der Ganztagsschule soll auch die Öffnung von Schule durch ein regionales Bildungsnetzwerk sein (siehe Schema), das Gegenstand des Schulprogramms und eines Schulversuchs ist. Grundlage der Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule wird der so genannten Schulvertrag. Die Zusammenarbeit mit Vereinen und Institutionen erfolgt vor allen Dingen auf der Basis von Kooperationsverträgen.

Folgende Einrichtungen, Betriebe und Privatpersonen sollen dabei Unterstützung leisten.

 

 

 

 

 

·        Eltern- Schüler- Lehrer

·        Kooperationspartner

-          AWO

-          Arbeitslosenverband

-          Pommernland GmbH

-          SSV 1863 e.V.

-          Sportverein „Budokan Torite“

·        andere Stavenhagener Jugendclubs

·        Einrichtungen der Stadt Stavenhagen (Stadtverwaltung, Bibliothek, Museum, Feuerwehr usw.)

·        andere Sportvereine

·        Seniorenheim

·        Sparkasse / Raiffeisenbank

·        Wirtschaftsunternehmen (Weise-GmbH, Netto- GmbH, Pfanni- GmbH, usw.)

·        Gewerbetreibende der Stadt Stavenhagen (z.B. Firma Sievert usw. )

·        Regionalmusikschule Malchin/ Volkshochschule

·        Grundschulen Ivenack, Jürgenstorf, Mölln, Stavenhagen

Seitenanfang

9. Fortbildung und Evaluationsbedarf

Die Reuterstädter gesamtschule Stavenhagen ist durch die einzelnen Schulentwicklungsprojekte (Lehrerkooperation an Gesamtschulen, Entwicklung von sozialer Schulqualität, Qualitätsentwicklung im Lehrerteam) in eine umfassende interne und externe Evaluation eingebunden. Dabei liegen bereits eine Reihe von Ergebnissen vor, die sich auch auf die Arbeit der Ganztagsschule beziehen. Die Konzeptgruppe der Schule erarbeitet im Rahmen der Umsetzung des Schulprogramms einen Fortbildungskatalog, der auf die Bedürfnisse der Schule zugeschnitten ist. In die schulinternen Fortbildungsvorhaben sind Themen zur Gestaltung der Ganztagsschule integriert.

Durch das Projekt „QuiT“ erfolgt außerdem eine Evaluation und Unterstützung durch ein Beratertandem, durch eine Hospitationsschule (Gesamtschule Bergedorf-Hamburg) und innerhalb der in das Projekt eingebundenen Schulen- über das so genannte Schulleitercoaching.

Seitenanfang

10.  Perspektivische Entwicklung

In den nächsten Jahren werden sich gesellschaftliche Veränderungsprozesse, Bedingungen für Bildung und die Schullandschaft weiter wesentlich verändern. Besonders die Schulstandortschließungen lassen ein Anwachsen des Anteil der Fahrschüler erwarten. Dies jedoch vor dem Hintergrund der notwendigen Ausdünnung von Linien im Bereich der Nahverkehrsgesellschaft führt dazu, dass  verstärkt Ganztagsangebote vorgehalten werden müssen, um vor allen Dingen für Schüler aus ländlichen Regionen die Chancengleichheit zu erhalten. Auch die Veränderungen der Stundentafeln in der Regionalen Schule und im Gymnasium bewirken ein Anwachsen der Unterrichtsvolumens in den Nachmittag hinein.

Deshalb wird in den kommenden Schuljahren mit dem Ausbau der Ganztagsschule die Diskussion um die Form fortgesetzt werden müssen. In der langfristigen Perspektive orientiert das Schulprogramm auf die gebundene Ganztagsschule. Diese Organisationsveränderung wird dann mit weiteren Rhythmisierungen des Ganztagsunterricht einhergehen.

Mit der Umgestaltung des Hauses 2 innerhalb des Schulcampus der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen sollen sich die Bedingungen für den Ganztagsbetrieb weiter verbessern. Neue, vielfältige und attraktive Möglichkeiten können so und im gemeinsamen Handeln mit verschiedensten Partners innerhalb eines regionalen Bildungsnetzwerkes erschlossen werden und unterstützen das schulinterne Motto

Seitenanfang

Textfeld: RGS - Richtig Gute Schule-Vielfalt und Individualität durch Fördern und Fordern.